#49 Links der Woche

Nach schrägen Telefonaten mit Finanzamt, fehlenden Aufträgen, drohenden Weihnachten und dunkler Jahreszeit geht es in dieser Woche um schöne Bücher, schlaue Gedanken, kleine Helferlein, drängende Fragen und ein paar Verbesserungsvorschläge.

Für Menschen mit Fingerspitzengefühl

Seit Jahren bekomme ich die wunderbaren Verlagszeichnisse des Hermann-Schmidt-Verlags. Mit dem genügenden Kleingeld würde ich hier zur Dauerabonnentin, so schön sind die Bücher, die aus Mainz kommen. Und weil wir in dunklen, kalten Zeiten was Warmes und Kuscheliges mögen, empfehle ich das haptische Supererlebnis Streichellabyrinthe.

Hannah Arendt

Micha Brumlik widmet der großen Denkerin Hannah Arendt in der taz eine Kolumne und verweist auf zwei neue Bücher, die sich mit Leben und Werk der jüdischen Deutschen in Amerika beschäftigen. In Zeiten wie diesen finde ich es hilfreich, über die Theorien von Hannah Arendt zu lesen und meine Ansichten zu überdenken.

Neue Tools für Lokaljournalisten (und auch _innen)

wurden beim Ideas Day in Berlin vorgestellt. Wer nicht dabei war (so wie ich), sollte sich das Video anschauen. In fünf Minuten werden Technik-Ideen und Hifsmittel gezeigt, vor allem für Lokaljournalist_innen.

(Was) kann man den Medien noch glauben?

Krautreporter Rico Grimm beschreibt, wie man Lügenpresse erkennen kann und welche Fragen helfen, die Quellen zu checken.

Nur mal eben die(Arbeits-)Welt verbessern

Es könnte so toll sein: mit interessanten Leuten brennende Themen diskutieren, Projekte anschieben und etwas Gutes voranbringen. UNd wie sieht es wirklich aus? Jeden Tag ein Meeting (gähn). Regelmäßig weiterbilden (muss ja). Und der nächste Workshop steht auch schon wieder an (ach je). Auf komfortzonen.de dröselt Jörg Jelden die drei Welten auf und versucht sie in vier Ansätzen wieder zusammenzubringen.

 

4. Dezember 2015

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